Viele Tennisspieler haben sich mit dem Thema Tennissaiten noch nicht allzu intensiv beschäftigt. Dabei macht die Besaitung einen enormen Anteil der Leistung des Tennisschlägers aus. Hat sie doch großen Einfluss auf die Spieleigenschaften, auf Beschleunigung, Kontrolle, Ballgefühl und Haltbarkeit.

Um dein Tennisspiel zu optimieren, solltest du bei der Besaitung unbedingt auf die Konstruktion, den Durchmesser der Saite sowie die Bespannungshärte achten.

Die Art/Konstruktion der Tennissaite
Naturdarm ist empfindlich und etwas teurer, aber unerreicht in Sachen Elastizität und Spannkraft. Wer den Komfort und das gewisse Feeling liebt, kommt an der Darmsaite (heute zumeist als Hybrid) nicht vorbei.
Einfacher und mit ähnlichen Spieleigenschaften ist die Nylonsaite. Sie hat eine durchschnittliche Haltbarkeit und ist relativ preiswert.

Ebenfalls für hohe Ansprüche ist die Multifilamentsaite. Sie vermittelt viel Ballgefühl und kommt dem Naturdarm sehr nahe. Sie ist armschonend und relativ haltbar.

Fast alle Saiten gibt es mit unterschiedlichem Durchmesser (von 1,10 mm bis 1,40 mm). Je dünner eine Saite ist, desto höher sind das Ballgefühl und die Beschleunigung. Je dicker, desto haltbarer ist die Tennissaite.

In der Regel werden Tennisschläger mit einem Gewicht von 22 bis 30 Kilo bespannt. Die Bespannungshärte hat großen Einfluss auf die Spieleigenschaft. Eine harte Bespannung sorgt für Kontrolle und Präzision. Eine weiche Besaitung dagegen für mehr Power und Ballgefühl. Hier kommt es sehr auf deine persönlichen Empfindungen an. Der Trend geht zu leichteren Schlägern und weicherer Bespannung. Lass dich zB. von unseren Trainern beraten und probiere unterschiedliche Testschläger und Saiten aus. Es lohnt sich.

Tipp: Die Bespannung ist der Motor deines Schlägers. Sie lässt im Laufe der Zeit nach, nutzt sich ab und verliert positive Spieleigenschaften. Der Freizeitspieler sollte also mindestens zum Beginn der Freiluftsaison und dann im Herbst, wenn es in die Halle geht, die Tennissaite erneuern.

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Im Zweifel ist im Falle einer Niederlage immer das Material, also der Schläger schuld. Wer regelmäßig spielt, sollte großen Wert auf die richtige Wahl des Schlägers und der Bespannung legen. So gibt es u.a. Tennisschläger für Anfänger und Fortgeschrittene, für Männer, Frauen und Kinder. Wichtig sind die Schlägerkopfgröße, das Gewicht und die Griffgröße. Alles sollte ausprobiert werden und zu einem passen. Das Lesen von Testergebnissen allein reicht also nicht. Wer zudem bei häufigem Spielen noch Probleme mit einem so genannten Tennisarm hat, sollte bei der Wahl ein armschonendes Modell aussuchen. Es gibt Modelle, die den Aufprallschock verringern.

Eine Regel, welcher Schläger zu dir passt, gibt es nicht. Es gibt jedoch Schläger, die genau deine Spielanlage unterstützen und damit dein Tennisspiel erfolgreicher machen können. So ist zum Beispiel ein kopflastiger Schläger gut für Topspin-Spieler. Bist du ein Spieler mit dem Drang zum Netz, solltest du einen grifflastigen Schläger wählen. Allrounder bevorzugen eine ausgewogene Schlägerbalance. Auch beim Gewicht des Schlägers gibt es keine goldene Regel. Jeder muss für sich selbst herausfinden welches Gewicht ihm behagt. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass mehr Gewicht gleichzeitig mehr Kontrolle und mehr Power bedeutet. Gleiches trifft auch auf die Schlägerfläche zu. Je kleiner die Fläche, desto größer die Kontrolle. Große Schläger (Oversize bis 800 cm2) haben eine größere „optimale Treffzone“ und verzeihen etwas mehr Fehler. Und sie bieten eine höhere Ballbeschleunigung.

Nimm dir Zeit bei der Schlägerwahl. Probiere mehrere Testschläger in Ruhe aus. Der NTC hilft dir bei der Auswahl des perfekten Schlägers. Die Trainer beraten gern. Und wir halten ein großes Sortiment an Testschlägern vor.
Aktuell gibt es viele interessante Angebote der Firma HEAD. Einfach bei Gregor melden: 0172 300 60 60

In Kürze gibt es an dieser Stelle Tipps für die Wahl der richtigen Besaitung. Sie macht einen enormen Anteil an der Leistung deines Tennisschlägers aus. Die Besaitung ist ebenso wichtig wie der Tennisschläger selbst.


Damit sich der Sport nicht negativ auf Körper und Gesundheit auswirkt, solltet ihr der Qualität der Bekleidung erhöhte Aufmerksamkeit schenken.
So hat die Körpertemperatur wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit.
Kleidung und Klima sind also sehr wichtig und beeinflussen die Körpertemperatur.

Da man das Klima nicht beeinflussen kann, ist die richtige Bekleidung mit Bedacht zu wählen.

Im Winter ist es zu empfehlen, nicht zu stark wärmende Textilien zu tragen. Das mindert die Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Auch in der Tennishalle auf die richtige Kleidung achten.

Beim Outdoor-Tennis sind gute Isolationswerte wichtig. Je nach Witterungsbedingungen muss die Kleidung vor Kälte, Hitze und Wind schützen. Auch ein erhöhter Schutz vor UV-Strahlen ist ratsam.

Die richtige Tennisbekleidung sollte auf jeden Fall folgenden Anforderungen gerecht werden:
Atmungsaktivität, Bewegungsfreiraum, Funktionalität, Tragekomfort und geringer Pflegeaufwand.

Merke: mit hochwertiger Tennisbekleidung kannst du die Wechselwirkung von Körper und Klima regulieren und damit deine Leistungsfähigkeit optimieren.

 

Ohne Treibstoff (Energie) erfolgt keine Leistung, das gilt auch im Tennissport.
Wir sollten also beim Sport für eine mindestens ausgeglichene Energiebilanz sorgen. Sportler haben grundsätzlich einen etwas höheren Energiebedarf als sportlich Nicht-Aktive. Weitere Einflussfaktoren sind Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe, der Trainingszustand und u.a. auch die klimatischen Bedingungen. Breiten- und Freizeitsportler sollten sich genau so gesund wie Nichtsportler ernähren. Sie müssen nicht auf ihre Lieblingsspeisen verzichten. Wichtig sind die bedarfsgerechte Energieaufnahme, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und die Aufnahme möglichst hochwertiger Proteine, Vitamine und Mineralstoffe.

Bei Sportlern und insbesondere vor Wettkämpfen wird empfohlen, die Nahrungsaufnahme auf mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag zu verteilen. Ausdauer- also auch Tennissportler sollten auf einen höheren Anteil an Kohlehydraten (60% Nährstoffanteil) und Eiweiß achten.

Energie ist nicht gleich Energie. Eiweiße und Kohlehydrate haben zwar die gleiche Anzahl von Kalorien pro Gramm, werden aber vom Körper ganz anders „verstoffwechselt“. Kohlehydrate sind also auch für Tennissportler wichtig. Sie werden nicht umsonst als „Muskelbenzin“ bezeichnet. Diese einfachen Ernährungsregeln gelten auch für die Zeit nach dem Training oder Wettkampf. Der Körper ist nach einer intensiven Belastung erschöpft. Er braucht schnellstens Futter um das Immunsystem und die angestrengten Muskeln zu stärken. Auch jetzt sind Kohlehydrate (zB. Cornflakes, Brötchen mit Marmelade, weißer Reis, Kartoffeln) wichtig. Die Energie dieser Lebensmittel schießt ins Blut und der Körper muss nicht auf Notreserven zugreifen.
Fettreiches Essen würde die Regenerationszeit verlängern.
Bietet dem Körper hochwertige Eiweiß-Kohlehydrat-Kombinationen! Und nicht vergessen: ausreichend trinken!


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